Die vorolympische Saison 2011 gehört seit ein paar Monaten der Vergangenheit an. An dieser Stelle möchte ich meinen herzlichen Dank an all meine treuen Förderer, Sponsoren und Fans für die geleistete
Unterstützung aussprechen!
In der vergangenen Saison gab es nur ein Ziel. Die Qualifikation für die
Olympischen Sommerspiele 2012 in London.
Es gab nur einen Weg der über Erfolg oder Misserfolg entscheiden sollte.
Der hieß viel und gut trainieren. Damit wurden aus den wenigen
Wettkämpfen im Frühjahr und Sommer Leistungstests in denen ich Punkte in der
Weltmeisterschaftsserie sammeln musste, um weiter im höchsten Rennformat des
olympischen Triathlons starten zu können.
Es wurde ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Den Einstieg beim ersten Start in
der Weltmeisterschaftsserie in Sydney geschafft, verzeichnete ich gute
Entwicklungen einzelner Teilleistungen bei den Rennen in Madrid und Hamburg.
Ein plattes Vorderrad im Vorgarten des Buckingham Palace verhinderte in
London viel zu früh meinen Kampf um das begehrte Olympiaticket. Die Sprint WM in Lausanne mit Platz 9 gab mir das verlorene Selbstvertrauen zurück. Eine Woche später folgte ein Radsturz in Grimma bei der Deutschen Meisterschaft. Die dabei zugezogene Rippenprellung zog einen mehrtägigen
Trainingsausfall mit sich, den ich innerhalb von zwei Wochen zum Grand Final in Peking nicht kompensieren konnte.
Leistungen, die mich im Triathlon erstmalig Zeiten von unter 15 Minuten
über 5km Laufen ließen, geben mir Mut und die Sicherheit in der vergangenen Saison einiges richtig gemacht zu haben. So folgt nach einem Tief meist ein Hoch.